Anleitung/ Leitfaden bzw. Goldene Regeln für Bürgerdialog und Bürgerbeteiligung

 

Wer eine Dialogkultur etablieren möchte, muss sich ernsthaft Gedanken um die Umsetzung derer machen. Grundlage sind die Regeln die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten gleichermaßen festlegen. Nur auf dieser Grundlage beziehungsweise dieses Grundkonsens Kann einen Dialog Kultur erfolgreich und glaubhaft entwickelt werden.

Dazu worden goldene Regeln Für Bürgerbeteiligung formuliert und mit einer großen Anzahl von Experten diskutiert. Diese Regeln bilden die Grundlage Für alle informellen Dialog und Beteiligungsverfahren mit Bürgern. Wir empfehlen jeder Organisationen Oder politischen Entscheidungsträgern sich die Grundlagen dieser goldenen Regeln anzusehen und nach ihnen zu handeln.

 

Gute Bürgerbeteiligung heißt, dass

Erstens: man eine klarer Rollenverteilung und eine klare Aufgabe zu konkreten Projekten hat, die man mit der relevanten Zielgruppe ausarbeitet

Zweitens: alle Akteure ihre Handlungsspielräume eindeutig kommunizieren und realistisch umsetzbare Alternativen ausschöpfen, um Proteste innerhalb der Bevölkerung zu minimieren

Drittens: der frühestmögliche Zeitpunkt Für eine bürgerbeteiligung mit Ergebnis offenen Alternativen gewählt wird, Um Prozesse frühzeitig zu optimieren und potentielle Konflikte bereits vor Beginn eines Projektes zu reduzieren

Viertens: alle Akteure so zeitnah wie möglich in einen Dialog eingebunden werden und Diskussionen auf Augenhöhe statt finden. Dabei wird jede Idee und jede Sorge grundsätzlich ernst genommen.

Fünftens: Dialoge durch Transparenz, Verbindlichkeit, aber auch zeitliche Begrenzung geht kennzeichnet sind. Dabei ist es wichtig während des gesamten Dialogverfahrens Eine professionelle und neutrale Moderation an der Seite zu haben.

Sechstens: Bürgerdialoge sachbezogen und Ziel orientiert am konkreten Projekt arbeiten, um Lösungen und Antworten zu entwickeln, die umsetzbar sind und von den meisten Beteiligten akzeptiert werden können.

Siebentens: bereits zu Beginn Des Bürgerdialoges eindeutig kommuniziert wird, wie mit Ergebnissen umgegangen wird und gewährleistet ist, das entsprechende Entscheidungsträger die Ergebnisse des Dialoges in den Entscheidungsprozess mit einbeziehen.

Achtens: bereits vorhandene formelle Beteiligungsprozesse mit informellen Dialogen sinnvoll verknüpft werden und diese sich nicht gegenseitig behindern oder aufheben.

Neuntens: Bürgerdialoge bereits vor Beginn der Planung Als das zentrale Mittel der Kommunikation verstanden und kommuniziert werden und dementsprechend bei der Umsetzung ebenso berücksichtigt werden.

Zehntens: die Verwaltung als Vorbild Bürgerdialoge mit Menschen vor Ort, fest in Ihre Strategie dauerhaft integriert.

Elftens: Bürgerdialoge auch Über das konkrete Projekt hinaus die Toleranz stärken, man bereitest dabei voneinander zu lernen und gemeinsam eine Version entwickelt die die Zukunft der Region kennzeichnet.

Zwölftens: durch Bürgerdialoge eine neue Art der Kooperation und Vernetzung von Wissen und Erfahrungen einer Vielzahl von Menschen auch einen Mehrwert über den Dialog hinaus schaffen.

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